Hilfsmittel – Bleiben Sie mobil

Um mobil und selbstständig zu bleiben, können Menschen mit den verschiedensten Krankheiten und Behinderungen neben personeller Unterstützung zudem auch auf Hilfsmittel zurückgreifen. Es gibt beispielsweise Esshilfen, Sehhilfen, Inkontinenzhilfen, Anziehhilfen, Hörhilfen und unzählige weitere Hilfen für die Unterstützung im Alltag. Die Überwindung von Treppen und Stufen kann für einen bewegungseingeschränkten Menschen zu einer enormen Hürde werden. Ohne Rollator, Rollstuhl oder Elektromobil können schon wenige Meter unüberwindbar werden. Entsprechende Hilfsmittel ermöglichen ein besonders hohes Maß an Mobilität im Alter.

Das Hilfsmittelverzeichnis liefert Ihnen eine umfassende und ständig aktualisierte Übersicht aller Produktgruppen und man erhält Informationen über die Qualität der Produkte. Es werden alle Hilfsmittel aufgelistet, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Jeder kennt sie und viele Menschen nutzen diese Hilfsmittel.

Aus dem Hilfsmittelverzeichnis

Der Gehstock oder die Unterarmgehstütze dient der Unterstützung beim Laufen. Ab und an sieht man das Gehgestell und den Gehwagen. Der Ihnen dahingegen sicher bekannte Rollator wird vom Nutzer geschoben und er bietet besondere Sicherheit bei der Fortbewegung. Überdies kann auf der Sitzfläche eine Pause eingelegt werden. Die Nutzung von Rollstühlen erfolgt aus verschiedenen Gründen. Oftmals ist der Nutzer vollständig unfähig zu gehen. Rollstühle werden genutzt, um Personen über längere Strecken zu schieben. Sie dienen auch dazu, sich selbständig ausdauernder fortzubewegen. Rollstühle dagegen werden häufig unterstützend nach einer Operation eingesetzt. Das Elektromobil ähnelt einem motorisierten Rollstuhl und ermöglicht längere Strecken außerhalb der Wohnung. Außerdem ermöglicht es ein eigenständiges Leben in einem relativ großen Radius. Auch einen Treppenlift mit Sitz haben Sie sicherlich schon gesehen. Er befördert den bewegungseingeschränkten Menschen eine Reihe von Stufen in eine andere Etage. Der Sitz bewegt sich mit Hilfe eines Motors über Schienen.

Rollator
Rollstuhl

Versicherte ab 18 Jahren leisten somit eine Zuzahlung von zehn Prozent des Abgabepreises. Jedoch mindestens aber fünf Euro und höchstens zehn Euro. Bei gemieteten Hilfsmitteln werden nur zehn Euro für die gesamte Dauer der Mietzeit veranschlagt. Bei den Verbrauchshilfsmitteln wie Inkontinenzmaterial beträgt die Zuzahlung zehn Prozent je Packung und ist ebenfalls auf höchstens zehn Euro für den Monatsbedarf begrenzt.

 

Treffen Sie rechtzeitig Vorsorge durch eine Vorsorgevollmacht!

Jeder von uns kann geschäfts- bzw. einwilligungsunfähig werden. Eine eigenverantwortliche Regelung von wichtigen persönlichen Angelegenheiten ist dann nicht mehr möglich. Wer kümmert sich nun um Ihre Versicherungs- und Behördenangelegenheiten? Wer organisiert die notwendige Behandlung? Und wer trifft die Entscheidungen wenn Sie operiert oder medizinische Maßnahmen durchgeführt werden müssen?

Haben Sie eine Vorsorgevollmacht?

Irrtümlicherweise wird häufig davon ausgegangen, dass die Angehörigen des Betroffenen im Ernstfall entscheiden können. Für eine rechtsverbindliche Entscheidung, reicht das verwandtschaftliche Verhältnis einfach nicht aus. Sollten Sie für diesen Ernstfall keine Vollmachten erteilt haben, wird vom Vormundschaftsgericht eine rechtliche Betreuung für die notwendigen Bereiche eingerichtet werden. Eine erteilte Vorsorgevollmacht hat jedoch immer Vorrang vor der Einrichtung einer Betreuung!

Hier einige Hinweise zur Erstellung Ihrer Vollmacht:

  • Schriftliche Niederlegung ist notwendig.
  • Beglaubigung durch einen Notar nicht zwingend notwendig.
  • Bereiche die durch Vorsorgevollmacht  geregelt werden sollen, sehr detailliert festhalten.
  • Wortlaute wie „soll mich in allen Bereichen meines Lebens vertreten“, können zu ungenau sein.
  • Viele Banken und Sparkassen lehnen die Vollmacht ab. Vollmachtgeber und Vollmachtnehmer sollten vorher persönlich bei der Bank oder Sparkasse vorsprechen.
  • Mehrere Personen können als Vorsorgebevollmächtigte benannt werden. Notwendigkeit die Rangfolge beachten!
  • Wer soll ggf. vom Vormundschaftsgericht zum Betreuer bestimmt werden soll falls die Vollmacht keine Gültigkeit findet.
  • Aktualisieren Sie Ihren Willen mit Datum und Unterschrift mindestens einmal jährlich.

Bewahren Sie Ihre Vorsorgevollmacht sowohl bei sich und bei Ihrem Bevollmächtigten auf. Tragen Sie für den Notfall einen Hinweis auf Ihre Vorsorgevollmacht bei sich.

Einige besonders schwerwiegende Maßnahmen bedürfen trotz Ihrer Vollmacht der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts:

  • Freiheitsentziehende Maßnahmen die in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen durchgeführt werden müssen.
  • Ärztliche Eingriffe, die das Leben gefährden oder die dauerhafte und schwere gesundheitliche Schäden nach sich ziehen können.
  • Die Vorlage eine Patientenverfügung.

Ihre Vollmacht können Sie handschriftlich niederlegen. Gute Vordrucke gibt es aber auch. Sie erhalten Sie unter anderem beim Bundesministerium für Justiz und beim Caritas.

Registrieren Sie Ihre Vollmacht bei der Bundesnotarkammer

 

 

Selbstheilungskräfte – Aktivieren Sie Ihren inneren Hausarzt

Haben Sie sich schon mal mit ihren Selbstheilungskräften befasst? Man hört es immer mal wieder. Da hat jemand den Krebs besiegt und Sie können es kaum glauben. Meist sind es wunderbare Geschichten. Haben diese Menschen einfach nur besonders viel Glück? Häufig sind neben dem Glück auch andere Kräfte mit im Spiel, denn jeder Mensch könnte auf einen inneren Hausarzt zurückgreifen. Es handelt sich um unsere Selbstheilungskräfte.

Unser innerer Arzt ein Allrounder. Er kennt sich umfassend aus und greift im Bedarfsfall auf unsere hauseigene Apotheke zurück – unsere Selbstheilungskräfte. Immunstoffe, Enzyme, Hormone oder auch körpereigenes Cortison können dort beispielsweise abgerufen werden. Wie wirkungsvoll unsere Selbst­heilungskräfte arbeiten, ist unter anderem genetisch bedingt, allerdings lösen unsere Gedanken im Körper bestimmte und regelmäßige Prozesse aus.

Jeder Gedanke beeinflusst unmittelbar unseren Körper. Als ein Beispiel kann der Stress dienen. Wenn man sich selbst unter Druck setzt, ist es schon geschehen. Der Körper reagiert sofort mit dem Stresshormon Cortisol.

Steuern Sie Ihre Gedanken. Suggerieren Sie ihrem Körper Gesundheit, denn positive Gedanken stärken die Abwehr. Wenn Sie sich krank fühlen oder auch krank sind,  stellen Sie sich vor, was Sie alles tun möchten, wenn Sie wieder fit sind. Das baut auf. Es ist sehr wichtig Zukunftsträume zu haben. Menschen, die selten krank werden und mit einem Lachen auf den Lippen durchs Leben gehen, liefern den Beweis dafür. Diese Menschen haben meist Ziele auf die sie sich freuen. Ihr Körper übernimmt die positiven Gedanken und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Ausreichend Schlaf, viel Bewegung und gesunde Ernährung setzen die Selbstheilungskräfte ebenso in Gang. Im Schlaf regeneriert sich das Immunsystem. Sechs bis acht Stunden Schlaf sind ideal, dazu ein kleiner Mittagschlaf zum Abbau von Stresshormonen. Ihr Körper sagt Ihnen, was Ihnen gut tut. Nehmen Sie seine Warnungen ernst und hören Sie rechtzeitig auf ihn.

Wir wünschen Ihnen einen traumhaften Frühling bei bester Gesundheit und vielen Plänen.

Brigitte sucht eine neue Wohnung

Seit ein paar Jahren lebt Brigitte (71) nun im Seniorenwohnhaus und fühlte sich eigentlich nie wohl. Und nun auch noch das: Sie hatte nicht bedacht, dass sie vielleicht irgendwann auf einen Rollstuhl angewiesen sein könnte. Brigittes Wohnung ist klein und auch das Haus ist nicht an allen Orten barrierefrei. Brigitte hat sich entschieden! Sie sucht eine neue Wohnung.

Brigitte hat immer gearbeitet und zog ihren Sohn allein groß. Sie hat schwer gerackert, sagt sie. Trotzdem lebt sie heute von Grundsicherung und muss jeden Cent zusammenhalten. Wie soll man da umziehen? Und wie soll sie überhaupt eine neue Wohnung finden? Wird ihr jemand helfen und an wen soll sie sich wenden? Brigitte hat sich nie unterkriegen lassen. Erst im letzten Jahr hat sie den elektrischen Rollstuhl durchgedrückt und sie kämpfte für den Erlass der Servicegebühr im Seniorenwohnhaus. Sie fand immer jemanden, der sie unterstützt. Und so soll es diesmal auch wieder sein.

Zunächst ruft Brigitte ihre Sachbearbeiterin für Grundsicherung an. Diese signalisiert, dass sie den Umzug nicht genehmigen werde. Ein Anruf bei der Beratungsstelle gibt ihr wieder Mut. Dort erfährt sie, dass Empfänger von Grundsicherung den Anspruch auf Übernahme ihrer Kosten für Unterkunft in Höhe der jeweiligen Mietobergrenze auch dann haben, wenn sie ohne Zustimmung des ihres zuständigen Bearbeiters umgezogen sind (§ 35 SGB XII). Die Notwendigkeit der Zustimmung nach § 35 Abs. 2 Satz 5 SGB XII bezieht sich nämlich ausschließlich auf die Kosten für den Umzug an sich. Brigitte erhält den Tipp einen Antrag unter Angabe der maßgeblichen Gründe für den Umzug zu stellen und erledigt das schnell. Sie hat einen plausiblen und  nachvollziehbaren Grund für den Umzug, da sie auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

Brigitte stellt fest, dass es fast aussichtslos barrierefreie Wohnungen zu finden und dass die Wohnungssuche über Annoncenergebnislos ist. Sie wendet sich hilfesuchend an die Mitarbeiter des Bürgertelefons. Der Ratschlag sich an die ehrenamtlichen Wohnungslotsen ihres Bezirks zu wenden, ist Gold wert. Und nun rückt ein Umzug doch in greifbare Nähe und gibt Hoffnung auf ein barrierefreies Leben in und außerhalb ihrer Wohnung.

Es kann losgehen

 

Ihr Alltag beeinflusst Ihr Wohlbefinden. Fördern Sie Ihre Gesundheit.

Von der Jugend bis zum Alter gibt es wirklich gute Gründe den Körper und damit auch die Seele zu stärken. Bekanntlich trägt Bewegung nicht nur dazu bei, sich körperlich fit zu halten, sondern ist auch ausgesprochen gut für die Seele. In dieser kurzen Zusammenfassung erhalten Sie Tipps zu Ernährung, Bewegung und alltäglichen Aktivitäten. Mit relativ wenig Aufwand kann sehr viel erreicht werden.

Fördern auch Sie Ihre Gesundheit!

  • Machen Sie Gehirnjogging. Lesen Sie die Tageszeitung, lernen Sie eine Sprache oder lesen Sie mal wieder ein Buch. Kartenspiele und Kreuzworträtsel machen viel Spaß. Saßen Sie eigentlich schon einmal in einem Computerkurs?
  • Schenken Sie Ihrem Gegenüber ein Lächeln. Das macht Sie beide glücklich und man erhält ganz sicher auch ein Lächeln zurück. Lachen Sie herzhaft über einen guten Witz. Auch im Kabarett oder vielleicht auch im Kino lässt es sich herzhaft lachen. Schenken Sie Ihren Mitmenschen Zeit, auch das fördert die Zufriedenheit und zaubert ein Lächeln auf alle Gesichter.
  • Frisches Obst und Gemüsesäfte am Morgen bringen Sie in Schwung und sind die gesunde Variante einer Zwischenmahlzeit.
  • Verzichten Sie öfter mal auf Alkohol und natürlich auch auf die Zigarette.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee.
  • Kochen Sie mit kräftigen Gewürzen wie Curry, Zwiebeln und Knoblauch.
  • Unternehmen Sie aktive Spaziergänge, nicht nur jetzt im Frühling. Auf einem morgendlichen Spaziergang beispielsweise, können Sie den Zauber des Morgens genießen.
  • Strecken und dehnen Sie sich mehrmals täglich, z. B. morgens nach dem Aufwachen oder während der Werbung im Fernsehen.
  • Regen Sie Ihren Kreislauf an. Putzen hält fit und macht das Leben schöner. Auch wenn Sie das Tanzbein schwingen, kommt Ihr  Kreislauf in Schwung.

Planen Sie Ihre Aktivitäten in einer Freizeitgruppe, mit Ihrem Partner oder Ihren Freunden. Vielleicht hat auch Ihre Familie Zeit? Viele Aktivitäten können dann noch mehr Spaß machen.  Und nicht vergessen. Die Gestaltung Ihres Alltags beeinflusst Ihr Wohlbefinden und somit auch Ihre Gesundheit.

Lissabon – Fußball im Herzen der Menschen

Gehen Sie doch mal ins Stadion, schließlich muss man als Senior/in nicht unbedingt Fan sein um sich vom Fußball mitreißen zu lassen. Lissabon ist dreifacher Erstligist und folglich nicht nur regional aktiv. Infolgedessen hat man somit nicht nur Mann die Qual der Wahl: rot-weiß, grün-weiß oder blau-weiß?

Das Estádio da Luz ist die Fußball-Heimat des Vereins Benfica Lissabon.  Benfica ist der größte Fußballverein der Welt  und demzufolge  herrscht auf dem Gelände stets reges Leben. Im Restaurant über dem Fanshop können Sie den dementsprechend aufgebrachten Diskussionen über den Fußball lauschen. Die Station-Tour ist ebenso ein Muss. Werfen Sie einen Blick in die Katakomben und ins Stadion während es ruhig ist. Vielleicht möchten Sie aber auch ein Spiel besuchen? Immer wenn Verein ein Heimspiel hat, dreht sein Maskottchen ein paar Runden im Stadion. Zwei Adler und sie haben immer den selben Namen: »Vitória« und »Gloriosa«. Das bedeutet Glorreicher Sieg.

Während man Benfica eher mit dem FC Bayern vergleichen kann, findet man in der Sporting Arena den bodenständigen Fußballfan. Bei den Spielen im Stadion von Sporting Lissabon kocht ebenfalls regelmäßig kräftig die Stimmung hoch. Das Estádio José Alvalade XXI ist Spielstätte des Vereins Sporting Lissabon. Übrigens liegen beide Stadien (Benfica und Sporting) unweit voneinander.

Zuletzt werfen wir einen Blick in das Estadio do Restelo, das Stadion des Clubs Belenenses Lissabon im Stadtteil Belém. Das Stadion ist auf einer Anhöhe gelegen und folglich hat man hat einen tollen Blick auf den Tejo. In der spielfreien Zeit wirkt das Stadion übrigens ein wenig wie im Dornröschenschlaf. Nachdem die Liga wieder angefangen hat, ist auch in diesem Stadion ordentlich was los. Übrigens kann man hier Erstligafußball in familiärer Atmosphäre erleben.

Trotz intensiver Recherche über die Barrierefreiheit in den Stadien Lissabons haben wir keine gesicherten Anhaltspunkte gefunden. Wir möchten es aber nicht versäumen, den Bundesligareiseführer „Barrierefrei ins Stadion“ zu empfehlen!

 

Lissabon – Eine Stadt auch nach Ihrem Geschmack?

Uns ist Lissabon sehr ans Herz gewachsen, daher wollen wir Ihnen ein paar kleine Ausflugstipps geben. Ein paar Tage, oder auch „ein paar Mal“ werden nicht ausreichen um die Stadt vollends zu erkunden. Wir zeigen Ihnen einen kleinen Einblick in Orte, die Sie vielleicht auch in Ihrem Reiseführer finden. Vielleicht aber nicht auf den ersten Blick.

Wir fliegen stets mit Easyjet, Ryanair oder TAP nach Lissabon. Das ist nicht nur günstig, auch der Nonstopflug ist buchbar. In und rund um Lissabon gibt es zahlreiche Möglichkeiten in Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen unterzukommen. Nach einem ausgedehnten Frühstück kann es losgehen, denn es ist an jeder Ecke etwas zu entdecken. Teilweise ist Lissabon barrierefrei. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind für jeden Touristen gut zu nutzen.  Eine Tageskarte ist für 24 Stunden ab der ersten Entwertung gültig und kann in den Straßenbahnen der Carris (Busse und Tram) und auch in der Metro und der Fähre genutzt werden. Mit 6,15 € können Sie den ganzen Tag unterwegs sein. Es kann Ihnen passieren, dass Sie von Passanten angesprochen werden, wenn Sie vor dem Fahrscheinautomaten stehen. Wir haben die Portugiesen als ausgesprochen hilfsbereit erlebt.

Wo auch immer Sie Ihre Besichtigung starten, die Stadt wird Sie mitreißen.  Fahren Sie doch einfach mit der Fähre vom Fährenterminal Cais do Sodré  auf die anderer Seite des Tejo nach Cacilhas. Auf der rechten Seite am alten Hafen können Sie bei einen entspannten Spaziergang unternehmen. Vorbei an alten Hafengebäuden und dem Blick auf Lissabon und den Ponte 25 de Abril ist der Weg ist ein Erlebnis. Wieder zurück in Cacilhas empfehlen wir mit dem Bus vom Cacilhas Busbahnhof zur Cristo Rei Statue zu fahren. Nehmen Sie die Linie 101. Die Busfahrt dauert nur 20 Minuten.

Sie können sich aber auch einen der begehrten Fensterplätze in der Straßenbahn 28 ergattern und die Fahrt genießen. An der Endhaltestelle stellen Sie sich nicht wieder an, sondern erkunden den Friedhof Prazeres. Es erwartet  Sie ein besonders stimmungsvolle Zeit mit einem einmaligen Blick auf Lissabon.

Was auch immer Sie vorhaben. Lissabon hält noch unzählige Erlebnisse für Sie bereit und wir werden Ihnen nach und nach die schönsten Orte  vorstellen.

Ist Sexualität im Alter noch immer einTabu?

Sexualität  im Alter ist noch immer ein Thema, das zwar tabuisiert wird, aber auch immer mehr an Bedeutung gewinnt.  Das Tabu gilt auch schon bei relativ jungen alten Menschen. Eventuell vorhandene Wünsche werden auf den Bereich der Zärtlichkeit „reduziert“. Auch Menschen im Alter wollen Sexualität fühlen und auch erleben. Dieser Umstand sollte Bestandteil einer allgemeinen gültigen Sichtweise sein.

Sie wünschen Sexualität und kennen es aus der eigenen Erfahrung? Oder Sie leben nun schon eine Weile allein und treffen ständig auf glückliche Paare? So gern hätten Sie wieder einen Partner zum Reden, für das Theater oder aber auch einfach nur für „das Eine“?  Da sind Kinder, Freundinnen, der alte Kumpel. Aber was würden die nur dazu sagen? Aber Sie wissen einfach nicht, an wen Sie sich wenden können! Nicht nur in der Altenpflege erwacht die Erkenntnis den älteren Menschen ganzheitlich in seiner Person zu betrachten. Dem Pflegepersonal ist die Tatsache, dass Menschen auch im Alter noch sexuell aktiv sein können nicht neu. Geht man mit offenen Augen durch das Leben, so begegnen sowohl Angehörigen als auch Pflegenden eindeutigen Anzeichen.

In den seltensten Fällen wird der Senior oder der zu Pflegende selbst seine Bedürfnisse artikulieren. Scham und gesellschaftliche Regelwerke spielen eine große Rolle. Wie geht man mit einer Situation um, deren Eindeutigkeit darauf schließen lässt, dass ein sexuelles Bedürfnis vorhanden ist? In der Regel möchten Verwandte nichts mit der Sexualität des Angehörigen zu tun haben. Wie jeder Einzelne mit dieser Situation umgeht ist ganz unterschiedlich. Vielleicht nehmen Sie sich kurz Zeit und überlegen kurz: Wie sieht mein momentanes Sexualleben aus und wie zufrieden bin ich selbst damit? Was wünsche ich mir „sexuell“ für die Zukunft? Wie aufgeschlossen bin eigentlich? Bin ich dem Thema eigentlich schon mal irgendwo begegnet? Welche Erfahrungen prägen mich? So unterschiedlich die Antworten ausfallen, so unterschiedlich sind die Menschen auch geprägt.

Nicht nur Menschen im Alter, sondern auch Menschen mit Behinderung und demenziell erkrankte Personen können durchaus das Bedürfnis haben, ihre Sexualität auszuleben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Partner kennenzulernen. So kann man auch als älterer Mensch mit Hilfe einer Partnerbörse auf die Suche gehen oder gezielt eine Anzeige aufgeben.

 

Ob Hund oder Katze – Ein Haustier tut der Seele gut!

Die Gründe dass sich Senioren für ein Haustier zu entscheiden sind vielfältig. Jedoch eines ist sicher: Menschen, die sich dafür entscheiden sind aktiver. Sie leiden weniger an Depressionen, sind möglicherweise weniger krank und haben mehr soziale Kontakte. Dem Tierhalter wird das Gefühl vermittelt geliebt und gebraucht zu werden. Egal ob Hund, Katze oder Vogel. Tiere, die den Kontakt zum Menschen suchen, tun der Seele gut.

In der Wissenschaft ist bekannt, dass es glücklich macht sich um jemanden zu kümmern, so ist es auch mit dem Haustier.  Das Bindungshormon Oxytocin wird ausgeschüttet und sorgt für Wohlbefinden. Wenn die Kinder und Enkel aus dem Haus sind und der Gang zur Arbeit ausbleibt wird es schon sehr ruhig.

Nicht nur in bei jüngeren Menschen wirkt das Haustier als Kontaktvermittler. Natürlich kommen auch Senioren beim Spazierengehen leichter ins Gespräch. „Meine Schwiegermutter hat immer ein Leckerli dabei. “ berichtet Martina S. „Sie hat schon seit vielen Jahren keinen Hund mehr, genießt aber den Kontakt zu anderen Tierbesitzern.“ Fast jeden Tag macht sie sich auf den Weg in den Park. Der Kontakt zu diesen Tierhaltern hält die Schwiegermutter mobil.

Selbst der Alltag der Schwiegermutter von Martina S. erhält Rhythmus und Struktur, obwohl sie nicht einmal selbst Tierhalterin ist. Umso sicherer stellt sich eine  Besserung des Gemütszustandes eines Menschen bei der regelmäßigen Pflege eines Hundes oder einer Katze ein. Die Übernahme der Verantwortung für das Tier in Form von Gassi gehen, Füttern, Tierarztbesuch und Fellpflege hilft möglicherweise den Kreislauf aus sozialem Rückzug, Sinnlosigkeit und Passivität zu durchbrechen.

Da tut es gut zu lesen, dass Tierbesitzer inzwischen zunehmend  älter als 60 Jahre sind.  Eine gute Botschaft ist auch, dass Tiere mit in Seniorenheime einziehen dürfen.

Liebt Mensch Tiere und ist er fit genug für deren Pflege, so sollte er auch im Alter ein Haustier halten können. Auf jeden Fall sollte ihm der Kontakt zu Tieren ermöglicht werden.

 

Was macht eigentlich der Sozialdienst?

„Machen Sie einen Termin beim Sozialdienst!“ Diesen Satz hört man im Krankenhaus öfter. Man fühlt sich dann ein bisschen komisch und vielleicht haben Sie sich das auch schon gefragt? Warum soll ich eigentlich zum Sozialdienst?

Nicht nur im Krankenhaus findet man den Sozialdienst. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind an vielen Orten tätig, an denen Prävention und die Beseitigung von Problemstellungen im Vordergrund stehen. Sie stehen einzelnen Personen, Personengruppen oder Familien in belastenden Situationen beratend und betreuend zur Seite.

Sozialarbeiter/innen sind sehr vielseitig tätig. Sie arbeiten beispielsweise im Bereich der Seniorenarbeit und der Jugend- oder Familienhilfe. Aber auch in Justizvollzugsanstalten und in Einrichtungen für Obdachlose oder Flüchtlinge. Man findet sie auf Ämtern, in Krankenhäusern, aber auch in kleineren Beratungsstellen. Im Rahmen Ihres Studiums haben sie gelernt sich mit allen Bereichen der sozialen Arbeit auseinanderzusetzen. Sie erarbeiten einen entsprechenden adäquaten Hilfeplan im Sinne des Hilfesuchenden. Welchen Umfang der Aufgabenbereich der Sozialarbeiterin oder des Sozialarbeiters hat, hängt vom jeweiligen Arbeitsgebiet der individuellen Fragestellung ab.

Ihre Ansprechpartnerin, bzw. Ihr Ansprechpartner bemüht sich darum gemeinsam mit Ihnen Problemlösungen zu erarbeiten und Sie in Ihrer schwierigen Lebenslage zu beraten. In der Regel weiß Ihre Sozialarbeiterin oder Ihr Sozialarbeiter ganz einfach wo und wie eine Lösung für das entsprechende Problem zu finden sein könnte. Im Rahmen der Beratung werden Sie  immer gemeinsam damit beschäftigen, dass Sie am Ende Ihre eigene Lebenssituation selbst aktiv bewerkstelligen können. Sie werden motiviert und aufgebaut. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist hier sehr wichtig.

Sorgen Sie sich also nicht, wenn Sie zum Sozialdienst geschickt werden. Sie treffen auf einen Menschen, der in der Regel über ein humanistisches Menschenbild verfügt. Die Sozialarbeit zeigt Partei für die Gruppe der sozial Benachteiligten und wird Sie mit Respekt behandeln. Man wird sie aktivieren und Hilfe zur Selbsthilfe leisten und Ihre Würde und ihre Kompetenzen steigern.

All das brauchen Sie, um ihr Leben in Würde bewältigen zu können.

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